Achtsamkeit dein stärkster Business-Hebel

Shownotes

Warum feiern wir Hustle – obwohl er uns ausbrennt? Warum gilt „busy sein“ immer noch als Statussymbol, obwohl Fokus, Klarheit und mentale Energie nachweislich zu mehr Umsatz, besseren Ideen und nachhaltigem Erfolg führen?

In dieser besonderen Weihnachtsfolge von Bossy & Brilliant sprechen Victoria Rosenzweig (Marketingstrategin & Unternehmerin) und Viola Patricia Herrmann (Bildungsvisionärin & Medienexpertin) über einen der größten Business-Irrtümer unserer Zeit: 👉 Dauerstress als Erfolgsstrategie.

Wenn du viel arbeitest, aber das Gefühl hast, dass dein Business nicht proportional wächst. Wenn du ständig entscheidest, aber selten aus Klarheit heraus. Wenn dir Kreativität, Leichtigkeit oder echte Durchbrüche fehlen.

Dann ist diese Folge für dich.

🔥 Case of the Week: Voll ausgelastet – aber unterperformend? Warum „beschäftigt sein“ kein Umsatzmodell ist und wie mentale Klarheit zu besseren Entscheidungen, mutigeren Moves und messbar besseren Ergebnissen führt.

🎧 In dieser Folge erfährst du:

warum Achtsamkeit kein Selbstzweck ist, sondern ein direkter Umsatz- und Kreativitätshebel

weshalb überfüllte Köpfe schlechte Business-Entscheidungen treffen

wie Fokus und Pausen Innovationen, Ideen und Wachstum ermöglichen

warum weniger Reizüberflutung zu mehr Wirkung, Sichtbarkeit und Erfolg führt

✨ Die Lösung: Nicht härter arbeiten. Sondern klarer denken, fokussierter handeln und strategischer entscheiden.

👉 Jetzt reinhören, wenn du 2026 nicht mehr im Hustle stecken, sondern mit Klarheit, Kreativität und Umsatz wachsen willst.

🎙️ Bossy & Brilliant – überall, wo es Podcasts gibt.

💬 Zitat der Folge „Dein Tempo entscheidet nicht über deinen Erfolg – deine Klarheit tut es.“ – Viola

💎 Learnings · Pausen steigern Performance. · Fokus schlägt Multitasking. · Grenzen schützen deine Energie.

🎧 Bossy & Brilliant – Smart Business. Bold Humor. Pure Premium. Ein Podcast für Frauen, die führen, statt zu funktionieren.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen beim Bosnian Brilliant Podcast.

00:00:02: Wir sind

00:00:03: Viola Patrizia Herrmann

00:00:04: und Victoria Rosenzweig und wir sprechen über Female Business Erfolg.

00:00:09: Und all das, worüber sonst niemand

00:00:12: spricht.

00:00:12: Aber wir schon.

00:00:16: Wir sprechen heute über Achtsamkeit als Business

00:00:19: Boost.

00:00:20: Slow down to speed up.

00:00:22: Es ist nämlich wirklich wichtig, dass wir ein bisschen achtsammer wären und ganz ehrlich, Vicky könnte auch ... Unsere ganz persönliche Highlightfolge werden, weil Achtsamkeit und Entsteunigung sind jetzt nicht so in unserer DNA veranlagt, oder?

00:00:36: Achtsamkeit ist etwas, woran ich am meisten arbeiten muss.

00:00:39: Es ist so

00:00:40: anstrengend, diese Achtsamkeit eigentlich, oder?

00:00:43: Aber ich glaube, am Ende ist es anstrengender, wenn man nicht achtsam ist.

00:00:47: Am Ende zahlst du ja irgendwann, irgendwann zahlst du ja den Preis dafür.

00:00:50: Ja, das stimmt natürlich, ja.

00:00:52: Na gut, also bevor wir da so konkret einsteigen.

00:00:56: Wollen wir doch mal sprechen, was letzte Woche so los war.

00:00:58: Das war ja eigentlich ziemlich lustig.

00:01:00: Erinnerst du dich, was passiert

00:01:02: ist?

00:01:02: Ach so, ja, mit dem Friedrichstadtpalast.

00:01:04: Genau.

00:01:04: Das war witzig.

00:01:05: Genau.

00:01:06: Erzähl mal.

00:01:07: Ich war im Friedrichstadtpalast in Berlin, diese Riesenschow.

00:01:10: Wir sind da tatsächlich jedes Jahr zum ersten Advent mit der ganzen Familie.

00:01:15: Und ich hatte einen Posting gemacht und irgendwie geschrieben, das Show war nett.

00:01:18: Und wir hatten aber nicht gesprochen, war ja irgendeinen Sonntag halt.

00:01:21: Und dann ...

00:01:22: Nee, und dann habe ich dir geschrieben, witzig, ich bin in zwei Stunden, also du warst in der Nachmittagsvorstellung, ich bin abends auch da.

00:01:29: Und dann hast du mir geschrieben, ich bin gerade gegenüber beim Italiener mit achtzehn Mann.

00:01:32: So sieht's aus.

00:01:33: Dann dachte ich, ich lass mal die Viola beim Italiener mit achtzehn Mann sein.

00:01:37: Ich habe mit meiner älteren Tochter und ich muss sagen, ich fand es wirklich fantastisch, das ist ja die neue Show.

00:01:43: Ja.

00:01:44: Wie hieß die denn nochmal?

00:01:45: blinded by the light.

00:01:47: Ja, blinded by the light.

00:01:48: Ich fand das richtig gut.

00:01:50: Wie fandest du das?

00:01:51: Warst du im letzten Jahr da?

00:01:52: Ja, ich war im letzten Jahr auch da.

00:01:54: Die, aus dem letzten Jahr, wie hieß die, The Grand Show oder so?

00:01:56: Ja, genau.

00:01:57: Die fand ich aber auch, also ich fand beide, ob ihre Art und Weise gut.

00:02:00: Also ich fand die Jetzige sehr gut, mehr gecatcht, hat mich die im vorigen Jahr, muss ich ganz ehrlich sagen.

00:02:07: Das war doch auch noch so mit diesen ganzen Swarovski-Kristallen.

00:02:09: Ich fand die Kostüme waren wirklich... Gut hier.

00:02:12: Ja, genau.

00:02:12: Also noch eine Schippe drauf, aber es ist auf jeden Fall sehenswert.

00:02:16: Wobei ich dieses Jahr ganz... cool fand letztes Jahr, also es war wunderschön letztes Jahr, aber die Story mit der Feder und irgendwann war das für mich schon wieder so abgedroschen in Anführungsstrichen, die Show war Wahnsinn.

00:02:27: Aber die Story, das ist halt so mein Charakter, irgendwie fand ich die hat die mich gar nicht gecatcht und hier gab es gar nicht so eine große krasse Story.

00:02:36: Hier ging es glaube ich eher so um die Optik und die Show und dieses Jahr fand ich aber mega die Sängerin.

00:02:42: Und die Sängerin fand ich auch mega, aber mich hat es ein bisschen genervt, dass es so viel Gesang war.

00:02:47: Das hat mich wiederum gestört.

00:02:49: Aber ich hab dann auch zu meinem Mann gesagt, ich kam ja gerade von dem DSLK, von diesem Schulleitungskongress.

00:02:53: Und wenn du drei Tage in Kongresshallen eingesperrt bist, dann hast du kompletten Overload an Sound und Licht und Energie.

00:03:01: Und ich glaub, ganz ehrlich, mir war es teilweise einfach zu viel.

00:03:04: Okay, fertig gesungen.

00:03:05: Danke, weitermachen.

00:03:07: Dafür fand ich die Schlangenfrau halt mega.

00:03:10: Die war doch krass,

00:03:10: oder?

00:03:11: Das ist mega, auch die Mountainbike.

00:03:13: Also verraten euch nicht zu viel.

00:03:15: Schaut euch das an, weil man unterschätzt den Friedrichstadtplatz.

00:03:18: Ich finde.

00:03:20: Es ist schon so eine internationale Produktion.

00:03:22: Also es ist auf internationalem Niveau mal.

00:03:25: Also wir müssen uns hier gar nicht verstecken.

00:03:28: Das kann sich wirklich sehen lassen.

00:03:29: und auch alle Freunde, die aus dem Ausland kommen, denen empfehle ich, das immer dorthin zu gehen.

00:03:33: Weil das ist schon ein Hingucker und man kann einfach entspannen.

00:03:37: Das ist wirklich Entertainment.

00:03:38: Es ist echt gutes Entertainment.

00:03:40: Ich war jetzt schon zweimal in Dubai, in La Perle, vom Cirque du Soleil, dieses Show.

00:03:44: Da haben wir auch extra einen Theater für gebaut und so.

00:03:47: Die ist natürlich noch mal eine Schippe drauf.

00:03:49: Aber trotzdem, du hast völlig recht, verstecken müssen wir uns auf gar keinen Fall.

00:03:53: Also wirklich toll.

00:03:54: Und auch die Kinder-Show, die habe ich schon mit meinen Kiddies gesehen.

00:03:57: Frieda und Frieda heißt die.

00:03:59: Die ist auch wirklich sehenswert.

00:04:00: Das ist ja Europas größtes Kinder- und Jugendensemble.

00:04:04: Also es ist Wahnsinn, was wieder auch für Nachwuchsförderung betreiben.

00:04:07: Ich glaube auch der Friedrichstadt-Palast ist Europas größte Theaterbühne auch noch.

00:04:12: Und dann finde ich auch toll, du hast ja die Live-Musik.

00:04:16: Das

00:04:16: sieht man ja gar nicht, weil die sind ja an der Seite und dann wird auch wieder eingeblendet.

00:04:20: Du hast ja ein Live-Orchester.

00:04:22: Und ich finde, es ist schon mega.

00:04:25: Und

00:04:26: die

00:04:26: sehen auch so gut aus, die Tänzer und die Tänzerin.

00:04:30: Ich denke mal, ich muss so glatt ist, wenn ich die sehe.

00:04:32: Wenn ich

00:04:32: das sehe, das ist ja... Also diese Tanzfigur ist ja noch mal was ganz anderes.

00:04:37: Auch die Männer sind ja nicht so eine aufgepumpten, sondern das ist so definiert und die Frauen mit ihren schönen... Bein und Teile.

00:04:45: Und das ist auch dann auch, wenn sie dann so Konkons tanzen oder so.

00:04:48: Ich bin ein großer Fan.

00:04:50: Weißt du, was ja echt drollig ist?

00:04:52: Meine große Tochter, die arbeitet doch mittlerweile in Friedrichstadt.

00:04:55: Weißt du das eigentlich?

00:04:57: Nicht als Tänzerin, sondern an der Bar, also in der Gastro da.

00:05:02: Und das hatte natürlich den exorbitanten Vorteil, dass wir die Drinks dann für fünfzig Prozent gekriegt haben in der Pause.

00:05:08: Darfst du hier sowas alles überhaupt erzählen, diese Interne?

00:05:10: Ja, das darf ich.

00:05:11: Das war alles legal.

00:05:12: Und dann haben wir uns erst mal eine Pause dazugehamstert.

00:05:15: Und die hab ich nämlich gefragt, weil du hast es gerade in einem Nebensatz gesagt, ich war Nachmittagstar, um die fünfzehn, dreißig bis achtzehn Uhr, und du ab neunzehn und dreißig, und hab ich sie gefragt, sag mal, sind das eigentlich immer die gleichen?

00:05:26: Ich meine, wie krass ist das denn, dieses Programm abzurocken?

00:05:29: Und sie meint, ja, das sind, also außer du hast mal einen Krankheitsfall wirklich die gleichen Darsteller.

00:05:34: Und ja, die müssen richtig was leisten.

00:05:36: Wahnsinn,

00:05:37: Wahnsinn.

00:05:37: Aber das ist auch so eingespielt, und dann sind auch so viele Details dort.

00:05:42: Das Licht, die Kostüme, die verschiedenen Choreografien.

00:05:45: Und die sind ja nicht so, die sind schon komplex.

00:05:47: Du hast ja dann mehrere Bühnen auf der Bühne, dann kommt irgendwas raus und dann kommt Wasser.

00:05:54: Und dann gab's da auch noch einen Auftritt, den fand ich mega.

00:05:56: Der ging so in Richtung Fifty Shades of Grey.

00:06:00: Ja, das fand

00:06:00: ich auch.

00:06:01: Das haben

00:06:01: die doch immer, eine Nummer ist immer sexy.

00:06:03: Ja,

00:06:03: die fand, die hat mir sehr gut gefallen.

00:06:08: Jetzt muss man aber auch sagen, wir kriegen hier keinen Cent vom Friedrichstadtpalast.

00:06:11: Es ist null Sponsoring, alles selber bezahlt.

00:06:15: Aber

00:06:15: es war halt einfach lustig.

00:06:17: Unsere Stadt hat viel zu bieten.

00:06:19: Man will ja mal Citytrips machen.

00:06:22: Aber wenn du selber Tourist in deiner eigenen Stadt bist, das ist auch mal ganz lustig.

00:06:25: Aber

00:06:26: liebe ich, ehrlich gesagt.

00:06:29: immer was Neues zu entdecken.

00:06:30: Du kommst irgendwo hin und das sieht auch ein halbes Jahr später wieder total anders aus.

00:06:34: Ich war neulich mit den Kids bei Madame Tussauds.

00:06:36: War dir da schon mal?

00:06:37: Ist doch absurd.

00:06:38: Da rennt man in London hin oder irgendwo und haben wir gesagt, dann gehen wir jetzt da mal hin.

00:06:42: Die fanden das super.

00:06:44: Es ist natürlich ein bisschen gäckig teilweise, weil die dann so vor halb fünfzehnt oder wie auch immer stehen sagen, wer ist das?

00:06:50: Weißt du, kennen sie?

00:06:52: Gehen sie alle gar nicht.

00:06:53: oder Marlene Dietrich und so.

00:06:55: Albert Einstein, aber du kannst auch direkt so einen kleinen Geschichtsunterricht damit verbinden und das ist echt nett aufbereitet.

00:07:00: Es ist auch sehenswert.

00:07:02: Ja,

00:07:03: gibt viel zu tun.

00:07:04: Aber viel zu tun, genau das wollen wir ja eigentlich nicht in der Folge.

00:07:08: Denn wir sprechen im Case of the Week über Achtsamkeit und Entschleunigung.

00:07:13: Sind Buzzwords, sind auch nicht unsere liebsten Buzzwords, aber wir müssen ran an dieses Thema.

00:07:17: Gerade jetzt zur beschaulichen Weihnachtszeit hier im Schlosshotel am Köln.

00:07:23: Vicky, was ist denn Achtsamkeit im Business eigentlich für dich?

00:07:28: Wir wollen jetzt auch nicht nur über Business reden, wir wollen auch ein bisschen hier cozy Feelings machen, aber ja, gerade in der Weihnachtszeit, wie sieht es aus mit deiner Achtsamkeit?

00:07:38: Also generell sogar unabhängig von der Weihnachtszeit von der Achtsamkeit, weil ich schon sagen, Achtsamkeit ist meine größte Schwäche.

00:07:47: Fühlig.

00:07:48: Weil ich bin tatsächlich nicht so achtsam und auch nicht so empathisch mit mir selbst.

00:07:54: Also ich bin schon so der Overachiever, der immer leistet, der immer Gas gibt und oft erwische ich mich in den Situationen, wenn ich zum Beispiel irgendwie was buche, eine Massage oder ein Spa oder mir denke okay, jetzt mal eine Stunde Yoga oder irgendwas, wo du runter kommst.

00:08:13: Das fühlt sich so an, als ob ich so ein Monkey-Brain in der Situation kriege.

00:08:15: Und dann schon da überlege, was muss ich denn heute alles machen, statt das wirklich aktiv zu genießen?

00:08:21: Ich hab dann auch so ein fast ein schlechtes Gewissen.

00:08:24: Manchmal rechtfertige ich mir selbst gegenüber, warum ich gerade beim Sport war oder so.

00:08:29: Oder warum meditieren fällt mir super schwer.

00:08:33: Ich habe das auch angefangen und probiere das so mit so kurzen Einheiten, auch mit so einem Spotify-Podcast, den ich entdeckt habe, aber wirklich schon so mit dem Titel kurze Meditation, also fünf bis acht

00:08:42: Minuten.

00:08:43: Und das ist schon wirklich eine Herausforderung, einfach nur dabei zu bleiben, geistig und genau wie du sagst, nicht schon die Zeit nutzen in Anführungen, Strichen und schon wieder irgendwas durchzutacken.

00:08:54: Ja, und das ist halt etwas.

00:08:55: Aber ich arbeite daran, weil du merkst ja trotzdem, es geht ja nicht darum zu entschleunigen und jetzt nicht zu machen, sondern man kann es ja als eine kurze Einheit einbauen in den Tag.

00:09:05: Oder jeden zweiten Tag irgendwas machen, was ein bisschen entschleunig.

00:09:09: Oder Mini-Übung im Tag.

00:09:11: Man kann ja wirklich viel machen.

00:09:12: Man könnte.

00:09:13: Man könnte viel machen.

00:09:14: Aber ich merke dann auch, wenn ich es effektiv mache, bringt es mir auch schon was.

00:09:21: Ich hab ja, mein Job ist ja immer so zwischen Kreativität und Business.

00:09:25: Es ist ja immer sehr connected als Premium Marketingagentur.

00:09:30: Wir machen ja beides.

00:09:31: Also Unternehmensberatung ist ja schon sehr Business und Zahlen.

00:09:33: Und dann aber dieser Kreativitätsprozess, wie den lässt man etwas ästhetisch darstellen, Content, Produktion und so.

00:09:40: Und gerade für diesen kreativen Prozess braucht man die Ruhe.

00:09:45: Diese Kreativität entsteht nicht einfach nur so.

00:09:48: Wie ist es bei dir?

00:09:50: Ich fühle das komplett, was du sagst und ich finde auch, ich glaube, als ich unterstelle es mal, dass es bei dir und bei mir ähnlich ist, dass es oft in der Theorie bleibt, dass man weiß, dass es eigentlich so ist, dass man es aber trotzdem nicht schafft, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen einfach und dass man Vollgas gibt.

00:10:07: und ich gehe auch oft zu oft über meine eigenen Grenzen und diese Achtsamkeit... Ah, es fällt mir schwer.

00:10:16: Ich bin eigentlich zu allen verständnisvoller als zu mir selbst, muss ich sagen.

00:10:19: Und ich räume allen auch ihren eigenen Space und ihre Zeit ein.

00:10:24: Für mich selber schwierig.

00:10:26: Ja, weil ich auch das Gefühl habe, ich komme dann in der Rechtfertigung und muss es erklären.

00:10:30: Aber vor allem einem gegenüber.

00:10:31: Niemand anderem.

00:10:32: Ich bin immer im Rechenschaftsschuldig in meinem Leben.

00:10:34: Aber

00:10:35: natürlich.

00:10:35: Nur ich.

00:10:36: Ja.

00:10:36: Ja, aber das ist halt nicht in Ordnung, weil wir haben das ja als Subtitel.

00:10:40: Slow down to speed up.

00:10:41: Man braucht diese Regenerationsphasen so dringend, um auch wirklich performen zu können und nicht auszubrennen.

00:10:48: Das bringt es dir.

00:10:48: Du gibst Vollgas und irgendwann fliegt dir das alles auch gesundheitlich um die Ohren.

00:10:52: Das wollen wir ja alle vermeiden.

00:10:54: Genau, und deshalb dalven wir mal da ein bisschen tiefer rein, wie wir uns selbst verbessern können, aber euch auch noch mal ein paar Tipps an die Hand geben.

00:11:03: die jetzt nicht unbedingt von uns kommen.

00:11:06: Vielleicht etwas aus dem Alltag.

00:11:07: Wir probieren auch mit aus.

00:11:09: Wir probieren auch mit aus, aber ich bin es gut, dass wir das als Folgenditel nehmen gerade.

00:11:14: für so eine schöne Atmosphäre, die wir uns jetzt hier auch gerade mal ... Welcher Tag ist denn heute?

00:11:20: Montag ist heute ... Gönnen.

00:11:23: Und hier runter kommen, weil ich muss ehrlich sagen, hier in der Bar vom Schlosshotel kann man entschleunigen.

00:11:28: Das ist so herrlich.

00:11:29: Wir haben schon gesagt, nach der Aufnahme, wir legen uns erst mal aufs Sofa, machen die Tür einfach zu.

00:11:32: Ja,

00:11:33: und wir haben ja jetzt auch schon, da lag es ja schon letzte Woche auf dem Sofa.

00:11:36: Ab der Arbeit ist.

00:11:37: Genau.

00:11:39: Und das ist halt ... Ich meine sogar, ich meine, auch dieser Podcast, Wir haben viel zu tun mit dem Podcast, auch die Vorbereitung und alles, aber irgendwie entschleunigt mich das dann schon hier mit dir zu sitzen, zu sprechen, weil ich das jetzt... In dieser Form normalerweise gar nicht machen beim Dailybus.

00:11:59: Die

00:11:59: Reflexion ist es ja auch, sich wirklich mal Zeit zu nehmen, zu reflektieren.

00:12:02: Was war denn eigentlich los und wie bewährt dich diese Situation vielleicht auch emotional im Rückblick?

00:12:08: Weißt du, so eine gewisse Klarheit auch zu erlangen?

00:12:11: Also was hat mir gut getan, was hat nicht funktioniert, wo bin ich vielleicht auch... an Grenzen gestoßen, die mir gar nicht so recht waren, mir aber vielleicht auch nicht bewusst waren im Vorfeld.

00:12:20: Ich glaube, das ist unsere kleine Therapie-Sitzung hier, die wir da auch einbauen mit.

00:12:25: Ich stelle jetzt einfach mal eine These in den Raum.

00:12:27: Ich glaube, Entschleunigung ist kein Luxus, sondern eigentlich Leadership.

00:12:32: Weil ich vermute, dass überforderte Liederinnen oder auch Lieder schlechtere Entscheidungen treffen, als diejenigen, die sich zeitnehmend zu reflektieren.

00:12:42: Und darum ist Achtsamkeit genau das Tool, was man braucht, um zu diesem Entscheidungsprozess zu gelangen.

00:12:48: Was denkst du?

00:12:49: Entschleunigung als necessity, als Notwendigkeit?

00:12:53: Ich denke, dass es super wichtig ist, weil wenn du dir vorstellst, auch so überarbeitete Chefs, die dann wichtige Entscheidungen treffen müssen und vielleicht zu aufbrausend sind oder überfordert.

00:13:08: Das Schlimmste, was es gibt, ist ja Überforderung.

00:13:10: Wir wissen ja selber, wie wir sind, wenn wir überfordert sind, gereizt.

00:13:15: Und eigentlich entscheidest du aus der Emotion heraus, statt jetzt wirklich einen Kühlenkopf, ruhig Blut, einen Schritt zurück.

00:13:22: Also, wenn meine Kunden mich panisch anrufen, weil ich bin jetzt nicht deren Lieder in Anführungsstrichen, aber sie rufen mich an, damit ich sie berate.

00:13:31: Wenn die mich dann panisch anrufen, ja, das und das ist passiert.

00:13:34: Das Erste, was ich immer sage ist, warte mal, einen Schritt zurück.

00:13:38: Deine Existenz ist nicht bedroht.

00:13:40: Niemand stirbt und es ist keine OP am offenen Herzen.

00:13:44: Dann sind alle so, ja, okay, warte, einmal durchatmen.

00:13:49: Und das sage ich mir selbst auch immer, weil dann kannst du wirklich eine vernünftige Entscheidung treffen, die Hand und Fuß hat.

00:13:56: Wusstest

00:13:57: du eigentlich, dass Jeff Bezos zum Beispiel ein Slow Decision-Protokoll hat?

00:14:02: Hast du das schon

00:14:03: mal gehört?

00:14:03: Ich habe das schon mal gehört.

00:14:04: Ich habe es auch irgendwo gelesen und ich glaube nicht nur er, auch so der Dalai Lama und Obama und ich glaube auch viele andere in Top-Leading-Positionen, weil ich meine, weil diese Person, bei denen das ist ja eigentlich fast.

00:14:18: Noch wichtiger.

00:14:20: Die treffen ja Entscheidungen, die so viele Menschen betreffen.

00:14:24: Existenzen betreffen.

00:14:26: Also gerade auch so politische Entscheidungen.

00:14:28: Du kannst nicht einfach aus dem Bauch heraus oder, weil du gerade aggressiv bist oder getriggert bist, Entscheidungen treffen.

00:14:36: Und wer doch mal eine Idee selbst so ein Slow Decision-Protokoll, meinetwegen mit ChatGPT, für dich persönlich, prompt, generiere mir das perfekte Slow Decision-Protokoll für Victor.

00:14:48: für meinen Lifestyle.

00:14:49: Ich bin das und das.

00:14:51: Das sind meine Tasks, was weiß ich, arbeite.

00:14:55: Okay, ich weiß nicht, wie viele Stunden am Tag sage ich hier.

00:14:57: Kann

00:14:57: man doch einfach mal ausprobieren, weil das Ding ist doch letztlich, kennen wir doch auch alle.

00:15:01: Die besten Entscheidungen triffst du doch gar nicht in diesem Work-Prozess, wenn du gerade so mitten drin bist, sondern eigentlich, wenn du eine gewisse Distanz hast und eine Ruhe hast zu entscheiden.

00:15:10: Oft ist es bei mir im Urlaub, wenn ich auf der Liege liege oder von mir aus auf ein Skihang runterfahre, wenn ich wirklich mal den Abstand habe, dass dann mein Gehirn eigentlich erst frei ist, um neue Ideen zu entwickeln.

00:15:21: Und ich denke, warum habe ich das denn vorher nicht gesehen?

00:15:23: Aber genau das ist ja diese Art von Achtsamkeit, die wir hier heute auch gerne weitergeben wollen.

00:15:29: Wir haben auch vorher darüber geredet, wir wollen jetzt keine Reisen verkaufen, wo Menschen auf Eseln reiten und...

00:15:36: Habe ich auch schon

00:15:38: gesehen.

00:15:39: Achtsamkeit, Entschleunigung und ganz Basic Back to Nature.

00:15:43: Okay, wenn das für Menschen funktioniert, alles gut, aber das ist jetzt nicht die Achtsamkeit, die wir meinen, sondern wirklich die, die man im Alltag auch wirklich leben kann.

00:15:52: Ja, und weil du auch gerade sagtest, die meisten die besten Entscheidungen trifft man oder Ideen kommen einem außerhalb.

00:16:00: Das Daily Business, dazu gibt es ja auch eine Studie.

00:16:02: Achtzig Prozent der kreativen Ideen passieren außerhalb der normalen, wie nennt man das, Business, Arbeitszeit, des Alltags.

00:16:15: Nur so kann man ja wirklich kreativ sein und muss man als Tool regelmäßig einbauen.

00:16:20: So wie du sagst, nicht irgendwie auf Eseln reiten oder irgendwas, einen Amatist streicheln oder irgendwie.

00:16:25: Ja, du lachst auch bei TwistTrack.

00:16:26: Hattest du schon gleich genau so wie mich?

00:16:28: Am Twist hab ich auch noch nicht gestreichelt.

00:16:32: Wer weiß, wenn's hilft?

00:16:33: Wer weiß?

00:16:34: Vielleicht denk ich dir einzuweilern.

00:16:35: Vielleicht soll ich mir mal auf eine Mese reiten oder

00:16:37: nehmt.

00:16:38: Wobei

00:16:38: weiß das, was ich mal wirklich gemacht habe.

00:16:39: Und das hab ich wirklich entspannt.

00:16:41: Jetzt musst du nie im Leben denken, dass ich das gemacht habe.

00:16:43: Aber ich hab's aber bei der Tochter zum Geburtstag geschenkt.

00:16:46: Sie ist ja so ein Riesen-Alpaka-Fan.

00:16:48: Und wir haben irgendwo in Brandenburg, ich weiß nicht mehr, wo das war, ist jetzt auch schon Jahre her, eine Alpaka-Tour gebucht.

00:16:54: Dann kriegt jeder seinen Alpaka ... Oh, das stresst mich schon.

00:16:58: Oh mein Gott.

00:16:59: Jeder kriegt einen Alpaka.

00:17:01: und geht dann mit diesem Alpaka durch den Wald spazieren.

00:17:05: Das ist da bestimmt super borstig auch.

00:17:06: Und dann musst du die ziehen und zerren.

00:17:08: Nee,

00:17:08: die sind ganz feine, also diese Alpakas dort auf der Farm, ganz feine Wesen.

00:17:14: Und das hat eigentlich zu der Situation gepasst, weil du musstest sehr behutsam mit den Umgehen, sind sensibel, an denen kannst du nicht ziehen.

00:17:20: Dann sagst du einfach, na komm, und dann kommen die auch.

00:17:23: Bitte, bitte.

00:17:23: Und hast du das ausgehalten?

00:17:24: Ja, weil das Problem ist, ich bin ja nur ein Meter sechzig groß.

00:17:27: Und das

00:17:27: Alpaka hat dir dann auf den Kopf geguckt?

00:17:30: Ja.

00:17:31: Ja, das sind große Tiere.

00:17:32: Ja, also für dich dann nicht.

00:17:34: Aber für mich ist das wirklich ein großes Tier, das neben mir läuft und dann immer so ganz nett.

00:17:38: Ich hab ja so ein süßes, nettes, sympathisches Gesicht.

00:17:42: Aber ich muss ehrlich sagen, es hat schon entschleunigt.

00:17:44: Echt?

00:17:45: Es war eine coole Erfahrung.

00:17:46: Wann gehst du mal mit einem Alpaka

00:17:48: spazieren?

00:17:48: Ich geh mal auch teilweise Pony reiten mit den Kindern und führe ein Pony hinter mir her.

00:17:52: Hat mich jetzt noch nicht so gechillt.

00:17:55: Ja, weiß ich nicht.

00:17:57: Ich find Pony-Side auch nicht so.

00:18:01: Na gut, also halten wir jedenfalls fest, busy sein ist definitiv kein Business-Modell.

00:18:06: Busy sein ist auch kein Skill, der eine besondere Qualifikation darbietet, sondern es ist eigentlich auf Dauer wirklich ein Fehler.

00:18:14: Also wo Licht ist, ist auch Schatten.

00:18:16: Wenn man busy ist und sich gut beschäftigt, inhaltlich natürlich bringt ein das voran im Business.

00:18:22: Keine Frage.

00:18:23: Aber busy mit Bedacht,

00:18:25: würde ich sagen.

00:18:26: Ja, also busy sein ist ja wirklich.

00:18:30: Es gibt halt so einen guten Spruch, der hat mich letztes Jahr irgendwie auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

00:18:37: So lange du Zeit gegen Geld tauscht, bist du angestellt in deinem eigenen Unternehmen.

00:18:44: Ja, also solange du immer nur busy bist, Zeit gegen Geld tauscht und auch nicht dieses Thema hast.

00:18:49: Also das hat auch was mit Achtsamkeit zu tun.

00:18:52: Dein Business so zu skalieren, sage ich mal, dass du innerhalb dieses Modells nicht im Hamsterrad unterwegs bist, sondern dass du auch Geld verdienst, also wenn du es nur businessweise, ich freu mich jetzt nicht emotional, aber es hat ja damit auch zu tun am Ende, wenn du dann dein Geld auch verdienst, wenn du jetzt nicht aktiv gerade arbeitest.

00:19:14: Das gehört auch dazu.

00:19:15: Das hat auch was mit Achtsamkeit zu tun.

00:19:16: Achtsam sein Business-Scalieren, damit du auch wieder mehr Achtsam sein kannst.

00:19:20: Achtsam sein und bewusst dabei auch auf Pausen sitzen.

00:19:24: Bei Pausen sind ja oft so die Performance-Bringer dann eigentlich.

00:19:28: Kleine Auszeiten, kleine Dinge, die funktionieren.

00:19:31: Das ist ja auch bei den Top-Sportlern hört man ja immer wieder.

00:19:35: Es geht ja nicht nur darum, dass die Trainingspläne haben, die vollgedonnert sind, sondern diese Pausen, die Regeneration ist.

00:19:42: fest eingeplant.

00:19:43: Und das dürfen wir gerade als Frauen, weil ich glaube, da haben wir Frauen auch oft noch ein Thema mit, auch wenn Kinder noch involviert sind, du tanzt auf hundert Hochzeiten gleichzeitig, man gönnt sich diese Pausen teilweise gar nicht selber.

00:19:57: Dabei sind sie so wichtig.

00:19:58: Top-Sportler nehmen, glaube ich, diese Pausen nehmen siebzig Prozent ihres Die gehören ja auch zum Training.

00:20:06: Siebzig Prozent ihres Gesamtkonzepts.

00:20:09: Wobei,

00:20:09: leg mal, wie viel es ist.

00:20:11: Stell dir mal vor, wie du würdest jetzt siebzig Prozent pausen.

00:20:14: Ich glaube, wenn wir zwanzig oder dreißig Prozent machen, wären wir schon richtig richtig.

00:20:20: Aber auch, weil du noch mal gesagt hast, family-wise.

00:20:24: Also, du hast ja viele Kinder, ich habe zwei Kinder.

00:20:27: Wir sind ja beide auch sehr hands-on in der Erziehung.

00:20:30: Gestern, als wir beim Fitting bei Die Bällmann, waren deine Zwillingsmedels dabei, weil sie auch ... Natürlich in dieser... Wie schön

00:20:35: Kleider bist

00:20:36: du am Tag.

00:20:36: Ja, und es war ja auch voll süß, und dann baust du das halt ein.

00:20:40: Ja, muss.

00:20:41: Aber dann auch irgendwie, wenn man mit denen halt auch, also Ungeduld ist.

00:20:46: zum Beispiel, meine größte Schwäche im Business ist manchmal ganz gut, wenn man Sachen schnell erledigt, aber privat und zwischenmenschlich ist Ungeduld schlecht.

00:20:57: Aber soll ich dir da mal was sagen, auch aus einem kleinen Nähkistchen?

00:21:01: Bei meinen Kindern bin ich supergeduldig.

00:21:03: Dafür konnte ich mir neulich bei meinem Mann anhören.

00:21:06: Von meinem Mann anhören.

00:21:08: Bei jedem hast du Verständnis und Geduld.

00:21:10: Nur bei mir nicht.

00:21:12: Immerhin, das wäre den Kindern schon mal geduldig.

00:21:14: Ich meinte auch ganz ehrlich, irgendwo ist Aufschluss.

00:21:17: Ich bin jetzt viermal geduldigt und beim fünften Mal, du bist erwachsen hier, zack, mach Hine, da ist die Geduld dann auch mal am Ende.

00:21:23: Da hat er sich ein bisschen beschwert.

00:21:26: Teilweise ist es halt auch, wenn du auch einen anderen Biorhythmus hast und man rollt nicht so im gleichen Tempo, ich weiß nicht, wie es dir geht, aber dann kommt halt auch mal die Ungeduld, oder mit anderen, mit Menschen, egal ob Partner oder was, die nicht so sind.

00:21:39: Und das ist eigentlich auch, finde ich, eine Lernaufgabe, da man einen Schritt zurückzugehen und ... das Tempo rauszunehmen, für einen selber, aber auch für die anderen.

00:21:49: Ich denke halt auch, ohne Achtsamkeit kannst du keine guten zwischenmenschlichen Beziehung führen.

00:21:55: Das war so mein größtes Learning.

00:22:00: Weil, wenn du wirklich in diesem harten Business-Mode bist und eigentlich nur leisten, leisten, leisten, Leistungsdruck und Abliefern, wenn du wirklich drüber nachdenkst, hast du gar keine... Kapazitäten für irgendwelche zwischenmenschlichen, tiefen Beziehungen.

00:22:18: Und das fängt ja bei der Familie an.

00:22:20: Wie bist du mit den Kindern?

00:22:21: Wie bist du mit dem Partner?

00:22:22: Und dann geschweige denn mit Freunden, weil die sind jetzt dann erstmal kommen, die Familie steht ja in der ersten Stelle so.

00:22:28: Und mit Freunden dann halt auch.

00:22:30: Und wenn ich dann überlege, wann habe ich mich dann das letzte Mal mit einer Freundin getroffen?

00:22:35: Weißt du?

00:22:36: Oder irgendwie mal wirklich so dieses Mädelsrunde, abends irgendwie was Nettes im Theater oder was so.

00:22:42: Es

00:22:42: ist halt auch da eine Frage der Prioritätensetzung.

00:22:46: Und ich gucke manchmal auch schon, dass ich, ich habe so einen Mädelsrunden, die sich treffen, wo auch mehrere sind.

00:22:51: Und ich bin dann schon die, die am häufigsten absagt.

00:22:55: Ich hab halt auch noch die kleinen Kinder.

00:22:56: Viele meiner Freundinnen haben halt einfach Kinder, die älter sind, also genau wie meine großen Kinder, zwanzig und achtzehn.

00:23:01: Die haben zu Hause nichts mehr, was sie bindet, so gesehen.

00:23:04: Aber das ist bei mir anders, plus eine unternehmerische Tätigkeit.

00:23:08: Aber ich schaue doch ... dass ich es immer wieder einricht und mich teilweise auch selber schubse hinzugehen, weil es wirklich wichtig ist.

00:23:16: Man darf das nicht vernachlässigen, vielleicht mal phasenweise, aber weißt du, eigentlich gibt es dann immer irgendeinen Grund, warum es nicht geht und man irgendwie was anderes noch zu tun hat.

00:23:24: Aber das ist nicht richtig.

00:23:26: Oder es fängt auch schon so bei Kleinigkeiten an, die man wirklich einbauen kann, finde ich.

00:23:31: Einfach mal... Anrufen.

00:23:33: Einfach mal schreiben, wie es geht.

00:23:35: Und ich freue mich halt auch selber, wenn mich jemanden kontaktiert, ohne irgendwas von mir zu wollen.

00:23:39: Weil darauf kommt's ja meistens hinaus.

00:23:41: Sag mal, weißt du, wo man das und das oder hast du einen Kontakt hier oder so?

00:23:45: Sondern wirklich, hey, wie geht's?

00:23:48: Wie geht's wirklich?

00:23:49: Was machst du?

00:23:49: Wir haben uns da gar nicht gesehen.

00:23:51: Und dann auch gerne ohne Vorwurf.

00:23:53: Also normale gute Beziehungen führen.

00:23:57: Also das wünsche ich mir zum Beispiel... für im Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr

00:24:09: für Jahr für Jahr für Jahr für Jahr nicht voneinander zu trennen, weißt du?

00:24:13: Also das sind ja immer, auch die Arbeit basiert ja immer auf zwischenmenschlichen Beziehungen.

00:24:17: Es ist ja immer ein gewisser Flow, der hoffentlich entsteht, wenn es gut läuft.

00:24:21: Und wir sind jetzt in den glücklichen Positionen, wir können uns unsere Partner aussuchen, mit denen wir zusammen arbeiten wollen.

00:24:27: Und das ist mir auch elementar wichtig.

00:24:29: Du hast es auch mal gesagt, ich möchte auch nicht meine Lebenszeit vergeuden.

00:24:32: Mit Partnern, die vielleicht gutes Geld bezahlen, wo ich aber das Gefühl habe, das matcht hier nicht.

00:24:37: Und das ist eine Achtsamkeit mit sich selber.

00:24:40: Auf die muss man auch großen Wert legen.

00:24:42: Siehst

00:24:42: du, dann sind wir doch achtsam.

00:24:44: Ja, tatsächlich.

00:24:45: Siehst du?

00:24:46: Einfach einfach.

00:24:50: Worüber ich super gerne mit dir sprechen wollen würde, weil ich das ganz viel mache und merke, davon kriege ich ein Monkey-Brain.

00:24:59: Meine Augen werden müde.

00:25:01: Multitasking.

00:25:02: Also das nochmal so im Detail, weil ich glaube, Multitasking ist oft auch ein Genickbruch.

00:25:09: Absolut.

00:25:10: Ich hab eine Studie mal wieder gelesen.

00:25:12: Ach guck!

00:25:13: Na ja, was ist eine Studie?

00:25:15: Weißt du, du gibst dann das, diese Themen ein und dann poppen dann diese Sachen aus.

00:25:19: und ich bin ja so ein Faktenmensch.

00:25:21: und wenn mir jemand beweisen kann, multitasking ist schrott, dann aber auch, ne, wenn da auch eine Studie erhoben wurde.

00:25:28: Jetzt

00:25:28: sag mal nicht, dann machst du's nicht mehr.

00:25:30: Aber

00:25:30: weniger, das überzeugt mich, wenn dann irgendein so ein, weiß nicht, äh, äh ... Ich finde Achtsamkeit gut, ich will es jetzt auch nicht schlecht machen gegenteils.

00:25:39: Wenn es jemand mir ohne Hand und Fuß erklärt, dann denke ich mir halt auch, was weiß derjenige schon?

00:25:43: Kein Wunder, der macht da eh nichts.

00:25:45: Klar kann der Achtsam sein, dann werdet man ja auch, fängt man an Menschen ab.

00:25:48: Aber wenn dann so eine Studie kommt, dass man sagt irgendwie, was weiß ich, wenn du multitasking machst, irgendwas anderes nochmal parallel, irgendein Anruf reinkam, brauchst du, jetzt kommt es, über zwanzig Minuten, um wieder reinzukommen.

00:26:02: Dein Hirn.

00:26:03: Also, dein Hirn braucht über zwanzig Minuten wieder rein.

00:26:05: Das ist verrückt.

00:26:06: Und dann, wenn ich das lese, denke ich so.

00:26:08: Also, Handy auf Flugmodus.

00:26:11: Ich muss jetzt das zu Ende bringen.

00:26:12: Der Plan muss stehen.

00:26:14: Fokus.

00:26:15: Dann, allen sagen, ich kann jetzt nicht.

00:26:17: Also, manchmal kommt, auch wenn Menschen irgendwie fünf oder zehn mal anrufen, das triggert mich hart.

00:26:22: Wenn ich sage, ich kann nicht, rufe nicht noch fünf mal an.

00:26:25: Oder das ist dann auch, das ist auch Achsamkeit.

00:26:27: Grenzensetzung.

00:26:29: Das kenne ich nicht mit Anrufen, ich kenne das nur mit WhatsApp.

00:26:31: Auch wenn meine Kinder was wollen, die älteren, und du denken, du musst sofort reagieren.

00:26:36: Und dann ist ja heute auch nicht eine WhatsApp-Einsatz, sondern das kommt ja dann häppchenweise.

00:26:40: WhatsApp, WhatsApp, WhatsApp, kannst

00:26:42: du

00:26:42: heute mir, weißt du, äh, wo der links, kannst du ehrlich,

00:26:46: auf mich nicht.

00:26:47: Es war kommunizierend.

00:26:48: Genau.

00:26:49: Also, es läuft ja darauf hinaus, Multitasking ist ein Mythos.

00:26:54: Weil es bringt dich nicht vorwärts.

00:26:56: Es macht dich nicht schneller, es macht dich nicht produktiver, es bremst dich eher noch aus.

00:27:00: Wenn Menschen dann so sagen, ich bin der Top Multitasker und Frauen sind ja so Top Multitasker.

00:27:04: Mann, what the fuck?

00:27:06: Wir müssen multitasking zwangsläufig, nicht, weil wir es wollen und weil wir so toll da drin sind.

00:27:11: Also ich finde, das ist auch so was, was einem so aufgedrückt wird.

00:27:15: Ich will überhaupt nicht multitasking.

00:27:16: Ich möchte vernünftig mich um eine Sache am liebsten kümmern, sie erledigen und dann mit der gleichen Energie und Fokus die nächste Sache machen.

00:27:26: Ja,

00:27:26: vom Prinzip her möchte man das.

00:27:27: Aber du weißt auch auf der anderen Seite, dass du gerade zwanzig Bälle parallel in der Luft hast, die ... Ich denke immer so, was ist die Priorität?

00:27:33: Womit fange ich an?

00:27:34: Schwierig wird es halt, wenn ich denke, Priorität ist A, B, C, D, E. Also alles gleichzeitig, so nach dem Motto.

00:27:41: Aber das ist auch ein Learning und ein Prozess, denke ich, dann einfach vielleicht wirklich mal sich zurückzunehmen, durchzuatmen, einen gewissen Abstand zu gewinnen und dann zu entscheiden.

00:27:52: Slow-Mo-Protokoll, was mache ich jetzt?

00:27:54: Ich glaube, das wirklich, das machst du ja.

00:27:56: Ich habe mir das jetzt abgeguckt.

00:27:58: Flugmodus ist ein starkes Tool.

00:28:00: Also nicht nur um schlafen zu gehen, um acht Uhr, wie du das magst.

00:28:03: Vier, zehn,

00:28:03: neun, ich weiß nicht mehr.

00:28:05: Ich gehe ja nicht unbedingt in den Schlag.

00:28:06: Nein, du machst es aus.

00:28:07: Ich finde es ja okay, ich muss ja wissen, aber du nicht mehr.

00:28:10: Ich finde das cool, weil ich benutze das jetzt sogar während des Tages, wenn ich irgendwas Wichtiges mache.

00:28:16: Einfach Flugmodus, weil du reagierst ja trotzdem.

00:28:18: Dann habe ich noch, ich Idiot, ganz oft ... WhatsApp auf dem Desktop offen.

00:28:24: Das ist ja immer offen.

00:28:25: Das heißt, die Leute denken, ich bin immer online.

00:28:28: Und wenn ich da nicht antworte, sind sie beleidigt.

00:28:30: Der ist einfach an.

00:28:30: Also bei mir ist das immer an.

00:28:32: Weil dann denke ich, da geantwortet, da registriert.

00:28:34: Und da geht so viel Flöten an Informationen.

00:28:37: Das mache ich ja nicht mehr.

00:28:38: Das ist aber auch... Da sind wir wieder auch im Bereich Social Media.

00:28:42: Diese Trigger, die da ausgelöst werden im Gehirn, da muss man wirklich auch mal klarkommen und sich die vom Leib halten.

00:28:49: Da musst du Flugmodus einschalten.

00:28:51: Das ist reiner Selbstschutz.

00:28:52: Also das funktioniert nicht.

00:28:53: Und wir bilden uns ja auch ein, wir müssen immer sofort verfügbar sein und immer sofort antworten.

00:28:57: Das stimmt aber einfach nicht.

00:29:01: Ja, diese sofort antworten.

00:29:02: Das mache ich halt auch auf, weil ich mir denke, jetzt ist es erledigt.

00:29:05: Es ist Zuverlässigkeit.

00:29:06: Aber es wird

00:29:06: ja gar nicht auf.

00:29:07: Nein, weil die Mensch, also die Person, mit der du kommunizierst, gewöhnt sich auch an diese sofortige Antworten.

00:29:14: Und gut, es gibt auch Leute, die kennen die Antwort nach drei Tagen, ist auch ein bisschen merkwürdig.

00:29:18: Aber... Dieses sofort antworten und ich glaube Flugmodus einschalten hilft einem sehr, weil ich meine, wir machen das ja beruflich.

00:29:27: Wir wissen ja, wie wir die Leute an den Screen kriegen und die ganzen Social Media Plattformen, die ganzen Apps sind so...

00:29:35: gut,

00:29:36: clever gemacht.

00:29:37: Alleine diese ganzen, was mich richtig nervt, diese LinkedIn-Benachrichtigung, der hat das geleicht.

00:29:42: Ich habe das jetzt alles auch deaktiviert.

00:29:44: Ich habe das so komplett deaktiviert, dass ich mich gar nicht mehr einloggen kann.

00:29:48: Also, wer mich erreichen möchte, bitte nicht auflegt.

00:29:51: Soll

00:29:52: ich jetzt mal was pätzen?

00:29:53: Ja.

00:29:54: Du hast aber zum Beispiel nicht Insta deaktiviert, weil ich auf deinem Handy, auch hier, die ganze Zeit sehe Insta-Pling-Plong-Plong, das habe ich auch nicht aktiviert, weil ich meine, who cares, ob das jetzt irgendeiner geliked hat oder nicht, das kann ich doch auch noch in zehn Minuten gucken.

00:30:07: Aber das ist ja auch bei mir Business, also ich bin ja eingeloggt in sehr vielen Accounts und wenn, also abends wird das selbstverständlich deaktiviert, aber da werden halt auch Sachen, kommen Sachen rein, kommen Anfragen rein, also das ist dann wirklich Business.

00:30:24: Aber Schätzchen, könnte man das nicht auch zwanzig Minuten später angucken?

00:30:27: Verlierst du einen Auftrag

00:30:29: nur, weil du nicht

00:30:30: sofort on-point bist?

00:30:31: Nee, aber manchmal muss man schon sofort kommentieren oder irgendwas bearbeiten.

00:30:35: Okay.

00:30:36: Lass mal

00:30:36: mal so stehen.

00:30:37: Ja,

00:30:37: oder wenn ich halt im Termin bin oder wirklich irgendwie bei einem Privat, also bei einem Dinner versuche ich mein Handy umzudrehen.

00:30:44: Ja.

00:30:44: Einfach nur für die Kinder.

00:30:45: Ich fühle

00:30:46: mein Handy nicht mal aus der Tasche eigentlich.

00:30:47: Ja,

00:30:48: oder gar nicht erst aus der Tasche.

00:30:49: Aber ich

00:30:49: gucke für die Kinder.

00:30:50: Oder beim Sport lasse ich es drin.

00:30:52: Also ich lasse es einfach im Schrank oder in der Tasche oder neben mir aber umgedreht.

00:30:57: Also das ist dann wirklich, wofür bin ich dann dort?

00:31:00: Ich sehe auch Frauen, die liegen dann auf der Mathe und beantworten Sachen während kurz zwischen, zwischenzeitig, wenn sie die Handeln wechseln oder sowas.

00:31:08: Das finde ich schon merkwürdig.

00:31:10: Das mache ich jetzt auch nicht.

00:31:11: Ist ja auch ein bisschen am Thema vorbei dann.

00:31:14: Nee, dann lass es.

00:31:15: Dann hock zu Hause, dann hock im Büro, keine Ahnung.

00:31:19: Jetzt

00:31:19: sind wir ja gerade zwei Tage vor Weihnachten.

00:31:23: Das ist ja unsere wunderbare Weihnachtsfolge.

00:31:25: Und da dachten wir natürlich, Entsteunigung, Achtsamkeit, Muster rein, müssen wir mehr machen.

00:31:30: Und ich würde es im Dezember sicherlich auch so gegangen sein, dass er schon wieder gedacht hat.

00:31:34: Das ist so viel, irgendwie ballt sich immer noch mal alles zum Jahresende.

00:31:38: Dann kommt dieser mega soziale Druck gefühlt, auch noch, da ist eine Weihnachtsfeier, da ist noch irgendein Adventscafé.

00:31:44: Alles ist nett, jeder gibt sich Mühe, du willst überall erscheinen, aber es wird einfach zu viel.

00:31:48: Findest du nicht auch?

00:31:49: Ja, ich sag auch diverse Sachen ab, weil ich komm nicht mehr hinterher.

00:31:54: Also es gibt so die Highlight-Events, am Wochenende sind wir sogar zusammen auf einem Ball.

00:31:59: So was, da freu ich mich halt auch und das koste ich auch aus.

00:32:03: Heute gehen wir zu einem Stand-up-Comedian kommt nach Berlin.

00:32:08: Das schauen wir uns gemütlich abends an.

00:32:10: Aber es ist jetzt nicht so, dass ich zu jeder Weihnachtsfeier gehe oder zu jedem, also viele Stores und auch mit denen man connectet ist, laden einen ein zum...

00:32:18: Pop-up-Christmas habe ich so viel gekriegt.

00:32:20: Alles

00:32:20: Mögliche würde ich gerne alles machen.

00:32:23: Ja, das

00:32:23: schaffe ich nicht.

00:32:24: Und manchmal will ich auch einfach nur noch auf dem Sofa legen.

00:32:28: Es soll doch einem auch gegönnt sein oder einfach zu Hause sein.

00:32:31: Wir sind so wenig zu Hause.

00:32:34: Also so wirklich einfach nur zu Hause sein, gemütlich einen Tee trinken, Spekulatsusskicks am Mampfen.

00:32:41: Ja, ich mach das.

00:32:41: Meine Tochter hat zwanzig Zimtschnecken gebacken.

00:32:47: Ihr Rezept geht auch nur an einem Tag.

00:32:49: Ihr Rezept gilt auch nur für zwanzig.

00:32:51: Ich meine, da kann man es nicht halbieren.

00:32:53: Da kommt sie durcheinander.

00:32:55: Und die macht

00:32:56: die so mega.

00:32:57: Also jeder Konditor, jeder Bäcker kann einen packen.

00:33:00: Die sind soft und mit Cream Cheese.

00:33:02: Und jetzt die letzten waren Pink mit Streuseln, damit es auch meiner kleinen Tochter gefällt.

00:33:07: War schon cool.

00:33:09: So was genießt sich dann halt auch.

00:33:10: Ich würde sagen, das bringt uns direkt zu unserer Lieblingskategorie zu Naughty or Nice.

00:33:16: Ja.

00:33:18: Das klang schon mal richtig nice, Vicky.

00:33:19: Es war... Schöne warme Zimtschnecken zu Weihnachten.

00:33:22: Es ist echt ein Plan.

00:33:24: Ja, nice ist, finde ich, dass man sich einfach in dieser Zeit auch gönnt.

00:33:29: Gönn dir.

00:33:31: Absolut.

00:33:31: Ich achte auch immer auf meiner Ernährung.

00:33:33: Ich mache ja auch viel Sport.

00:33:35: Ich habe jetzt aber auch gemerkt, auch wenn es kälter wird, ich kriege dann Appetit auf die leckeren Sachen.

00:33:38: Ich bin auf dem Weihnachtsmarkt und dann ess ich es auch.

00:33:41: Weiß ich nicht, wie viel Zeit ich noch habe, wie viele Weihnachtsmärkte ich besuchen werde.

00:33:45: Gönn dir auf jeden Fall.

00:33:47: Wie

00:33:47: viel Zeit du noch

00:33:48: hast.

00:33:48: Du weißt doch nicht, ob du morgen vom Kukka-Bohnen-Weihnachtsmann-Laster überfahren

00:33:52: wirst.

00:33:53: Gottes Willen.

00:33:53: Sag's ja nur.

00:33:54: So was energetisch geht gar nicht.

00:33:56: Bitte sag solche Sachen nicht.

00:33:57: Egal, das ist eine andere.

00:33:58: Ich spreche danach noch mal hinter der Kamera, also ohne Kameras.

00:34:03: Ja,

00:34:04: also

00:34:04: ich finde nice, es ist wirklich einfach nur jetzt in dieser Zeit vor allem, gönn dir, genießt es, du sollst ja nicht jeden Tag ganz essen oder so, aber ich finde, das ist halt auch gemütlich.

00:34:12: Ich bin eigentlich ein Sommermensch, aber ich liebe die Winterzeit.

00:34:16: Wenn alles schön dekoriert ist, der Kudam leuchtet und das ist doch die beste Zeit.

00:34:22: Also ich bin ein kompletter Wintermensch.

00:34:24: Ja?

00:34:24: Ja, doch.

00:34:25: Ich mag den Sommer nicht besonders, ehrlich gesagt.

00:34:27: Schlittschulauf

00:34:28: müssen wir noch machen.

00:34:29: Oh Gott, da brechen wir uns doch

00:34:31: die Achsen.

00:34:32: Was ist das machen?

00:34:33: Ja, ist ja gerade lustig.

00:34:35: Aber erst nach dem Ball, das

00:34:36: kommt mir da nicht.

00:34:37: Auf jeden Fall nicht im Ball.

00:34:38: Soll ich dir mal was erzählen, was bei mir wirklich nice ist, wo ich mich auch echt drüber freue?

00:34:43: Passt auch zum Thema Gündje.

00:34:45: Ich habe mir mal ein eigenes Weihnachtsgeschenk gemacht.

00:34:48: Ich hatte ein wirklich erfolgreiches und ereignesreiches Jahr und habe mir gedacht, ich kaufe mir jetzt selber mal den Diamantring, den ich haben will.

00:34:57: Ah ja?

00:34:58: Ja.

00:34:58: Hast du ihn an?

00:34:59: Nee, habe ich nicht.

00:35:00: Schade,

00:35:00: weißt du, ich bin Experte.

00:35:02: Ja, weil er gerade

00:35:03: noch auf meine gut passend bestellt werden muss.

00:35:06: Aber ich habe jetzt wirklich gedacht, ich gönne mir das einfach mal.

00:35:09: Ich freue mich jetzt schon so im Vorfeld, dass er nächste Woche kommt.

00:35:12: Und das ist dann auch für mich so ein Zeichen, ja, dass ich das alles schaffe und dass ich das auch verdient habe.

00:35:19: Und ich finde, das sollten wir auch mal tun und es wirklich solche Dinge selber gönnen oder auch beschenken, weißt du?

00:35:25: Wenn ich jetzt was sage, dann werden alle wieder die Nase da draußen rümpfen.

00:35:30: Sag was.

00:35:31: Ich mach

00:35:31: das regelmäßig.

00:35:32: Ja gut.

00:35:33: Weil ich mir denke, ganz ehrlich, wofür das alles, das Geld nimmt, man eh nicht mit.

00:35:37: Ach so.

00:35:38: Und solange alles für, also alles ein gutes Set-up ist und man nicht unvernünftig ist und dieses sich selbst Geschenke machen, finde ich mega geil.

00:35:48: Oder?

00:35:48: Das

00:35:48: ist so ein gutes Gefühl, oder?

00:35:50: Ja, finde ich auch.

00:35:51: Das musst du mir dann zeigen.

00:35:52: Zeig ich dir das.

00:35:52: Ich finde es richtig, richtig gut.

00:35:54: Halten wir jetzt mal unsere drei Hauptlearnings fest.

00:35:58: Pausen steigern deine Performance, Fokus schlägt immer multitasking und

00:36:05: Grenzen schützen deine Energie.

00:36:09: Und damit gehen wir eigentlich fast schon raus.

00:36:12: Fast.

00:36:12: Fast.

00:36:13: Denn wir wollen euch natürlich frohe Weihnachten wünschen von unserem Bosnian Brilliant Podcast.

00:36:19: Ich bin Wild Ride bis hierhin.

00:36:22: Aber nächste Woche haben wir noch ein ganz besonderes Highlight.

00:36:25: Denn wir drehen noch eine Silvester-Folge.

00:36:28: Die wird noch mal eine Schippe drauf.

00:36:30: Könnt ihr euch drauf freuen.

00:36:31: Jetzt wünschen wir euch besinnliche Feiertage zu Hause mit euren liebsten Entschleunigt.

00:36:35: Macht mal was Schönes für euch.

00:36:37: Gönnt euch.

00:36:38: Was auch immer.

00:36:40: Und Happy Holidays.

00:36:42: Genießt die Zeit.

00:36:43: Vor Weihnachten eine schöne Adventszeit.

00:36:47: Und wir sehen uns zur Silvester.

00:36:49: Ist das done?

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